24 – Stunden Übung der Jugend

Am 12.11.2011 um 14.00 Uhr trafen wir uns zu unserer diesjährigen 24- Stunden Übung mit 10 Kameraden und 3 Betreuern im Feuerwehrgerätehaus. Zuerst richteten wir im Schulungsraum unsere Schlafplätze ein. Es dauerte nicht lange da ging schon die Sirene los. Das war so gegen 15.00 Uhr. Über Funk wurde uns gesagt, dass wir in den Feldweg bei der Familie Silbereisen mussten. Einsatzstichwort: „Person in Schacht gefallen“. Wir rückten mit beiden Autos vollbesetzt aus. Am Einsatzort angekommen, gingen zwei Mann mit Erste-Hilfe Ausrüstung hinunter in den Schacht und versorgten die Bewusstlose Person, der Rest baute eine Bockleiter zur Crash-Rettung auf. Die Übung wurde gut absolviert. Dann ging es wieder zurück ins Feuerwehrhaus.
Gegen 18.00 Uhr wurden wir von dem Spielen unterbrochen, und mussten zu einem Heckenbrand auf die Pfarrwiese. Als wir dort ankamen, brannte die Hecke schon in voller Ausdehnung. Wir bauten eine Wasserversorgung von der Stemmlerstraße zur Pumpe des TSF-W auf und begannen anschließend mit drei C-Rohren die Brandbekämpfung.
Wir fuhren zurück und schauten uns nach dem gemeinsamen Essen einen Film an. Zur Enttäuschung einiger Kameraden mussten wir uns während des Films von unseren Plätzen erheben und uns umziehen, um anschließend zu einem Brand mit einer unbestimmten Anzahl von Vermissten am Feldweg zwischen Oberweyer und Niederweyer zu fahren. Am Einsatzort angekommen, begannen wir mit dem Schnellangriff des TSF-W den Brand zu löschen, und leuchteten den Einsatzort aus. Danach begannen wir die vermissten Personen zu suchen. Nach einer halben Stunde suche, bekamen wir über Funk die Nachricht, dass Kinder einen Holzhaufen gesehen und ihn angezündet haben, aber mittlerweile zu Hause dies gebeichtet haben.
Wir fuhren zurück, tranken etwas und legten uns in unsere kalten Betten.
Lang konnte wir nicht schlafen und mussten aus unseren mittlerweile warmen Betten heraus um zur Grillhütte zu fahren, gemeldet wurde: „Unbekannte Anzahl von Vermissten Personen“, dort angekommen leuchteten wir die Einsatzstelle aus und begannen mit der Personensuche. Nach 20 Minuten fanden wir im Gebüsch eine völlig verwirrte Person vor, brachten sie zum MTW, wo sie nun betreut wurde. Eine viertel Stunde später fanden wir im Wald eine bewusstlose Person. Sie wurde mithilfe einer Trage sofort zur weiteren Behandlung an den Notarzt weitergegeben.
Danach ging es zurück zum Feuerwehrhaus, wo wir in unsere noch fast warmen Betten fielen. Dann wurde zuerst einmal geschlafen, nach so einem anstrengenden Tag.
Am Sonntagmorgen ging es gegen 8.00 Uhr geraden weiter mit einem Brand des Sportheims Oberweyer, dies wurde von den geübten Kameraden locker und flockig gelöscht.
Anschließend am Feuerwehrhaus angekommen, wurde gefrühstückt und die Fahrzeuge sowie das Feuerwehrhaus gereinigt, so dass diese 24- Stunden Übung für die Kameraden der Jugendfeuerwehr und Betreuer gegen 11.00 Uhr endete. Es ging nach Hause um sich dort noch mal richtig auszuschlafen, da in der Nacht nicht viel geschlafen wurde.

-Yannick Silbereisen, Schriftführer der Jugendfeuerwehr-

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