Björn Steiger Stiftung
-
Stellen Sie sich vor, Sie fahren abends auf einer einsamen Landstraße und sind Ersthelfer an einer Unfallstelle. Sie wissen jedoch nicht, wie die Orte in Ihrer Umgebung heißen oder auf welcher Straße Sie sich befinden und um diese Uhrzeit kommen auch keine weiteren Passanten zur Hilfe. Sie können also beim Notruf nicht angeben, wo Sie sich befinden. Wäre es dann nicht toll, über ein Handy geortet zu werden?
Die Notfallhilfe Deutschland arbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung. Bei nicht registrierten Rufnummern wird die Ortung über alle Mobilfunknetze abgefragt wodurch viel Zeit verstreicht bis das Mobilfunknetz des Notrufenden gefunden wird. Diese Zeit kann Leben retten.
Durch die Björn Steiger Stiftung wurde eine Handy-Ortung im Notfall entwickelt. Jedes registrierte Handy wird per Funkzelle geortet.
“Die Björn Steiger Stiftung initiierte im Jahre 2006 die erste kostenlose Handy-Ortung im Notfall. Damit wurde endlich eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen. Durch die Verbreitung des Handys wurde der Notruf zwar schneller, doch diese Entwicklung hatte einen gravierenden Nachteil: Viele der Notrufenden konnten die eigene Position nicht genau nennen, schon gar nicht unterwegs auf freiem Feld. Hilfskräfte mussten den Unfallort dann erst mühsam suchen, lebenswichtige Zeit verstrich. Unter dem Strich ist die Zeit zwischen einem Unfall und dem Eintreffen der Hilfskräfte in den letzten Jahren sogar gestiegen.
Deshalb hat die Björn Steiger Stiftung die Handy-Ortung ins Leben gerufen. Dahinter steckt eine Internet-Ortungsplattform, über die die Notrufleitstellen Handys im Notfall orten können. Die Rettungskräfte werden dann zum entsprechenden Einsatzort geschickt.
Aufgrund der neuen Notrufverordnung vom 18.03.09 und der technischen Optimierungen der Internet-Ortungsplattform ist eine Registrierung nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall ohne Registrierung orten.”
Hier gehts zur Björn Steiger Stiftung
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!